Wann Tomaten säen

Der beste Zeitpunkt um Tomaten zu säen

Der beste Zeitpunkt, um Tomatenstöcke ins Gemüsebeet zu pflanzen, ist definitiv der Mai. Nach den Eisheiligen können die frostempfindlichen roten Früchte dann endlich dauerhaft ins Freie.

Wann genau soll man Tomaten säen ?
Wann genau soll man Tomaten säen ?

Vorher sind die Setzlinge langsam und behutsam an die Außentemperaturen zu gewöhnen. Sind die Tomatenpflänzchen aber stabil genug und liegen die Temperaturen Anfang April über acht Grad Celsius, dann dürfen sie für einige Stunden am Tage nach draußen. Dort sollten sie unbedingt an einem sonnigen, warmen und windgeschützten Platz stehen. Nachts müssen sie wieder zurück ins Haus – in den Wintergarten oder auf die Fensterbank. Ebenso am Tage, sollten die Temperaturen unter acht Grad Celsius fallen. Denn dann wird es für die jungen und extrem kälteempfindlichen Tomatenpflänzchen recht ungemütlich. Dieser Gewöhnungsprozess dauert erfahrungsgemäß bis Ende Mai an. Sind die Eisheiligen vorüber, dann kommen die Tomaten endgültig ins Freie – entweder als Freilandpflanzen ins Beet oder als Kübelpflanzen auf die Terrasse oder den Balkon.

Tomaten wann pflanzen – keinesfalls vor den Eisheiligen

Die Eisheiligen sind somit für alle Tomatenzüchter die Richtschnur, wenn es um die Frage geht, wann Tomaten dauerhaft nach draußen dürfen. Ganz gleich, ob die Tomatensetzlinge aus der eigenen Aufzucht oder als vorgezogene Pflänzchen aus dem Fachhandel stammen. Nur wenn die letzten Fröste definitiv vorbei sind und die Pflänzchen sich entsprechend gut an die Außentemperaturen gewöhnen konnten, werden sie nach den Eisheiligen an einem sonnigen und windgeschützten Standort im Gemüsebeet oder auf dem Balkon bestens gedeihen können.

Ist der Boden beziehungsweise die Erde für die Tomatenstöcke schön locker und nährstoffreich und erhalten sie zudem regelmäßig und ausreichend Wasser und Dünger, dann steht einer reichlichen Ernte nichts mehr im Wege. Es sei denn, starke Regenfälle würden diese bedrohen. Spezielle Regenhäuschen für Tomatenpflanzen können hier aber rechtzeitig Abhilfe schaffen. Und damit die Pflanzen stabil in die Höhe wachsen können und ihre Triebe samt den Früchten sicher gestützt werden, sind die einzelnen Pflanzen jeweils an Stöcke oder spezielle Rankhilfen zu befestigen.

Tomaten wann pflanzen – frühere Auspflanztermine möglich

Wer nicht bis Ende Mai mit dem Auspflanzen der Tomatensetzlinge warten will, weil beispielsweise der Gewöhnungsprozess an die Außentemperaturen zu langwierig erscheint oder ein früherer Erntezeitpunkt erwünscht ist, der kann diese bereits Ende April ins Freiland setzen. Aber bitte niemals einfach pflanzen ohne vorher geeignete Schutzmaßnahmen gegen Nachtfröste zu ergreifen.

Die Gartentipps.de Empfehlung: Damit die Tomatenpflanzen den frühen Auspflanztermin gut und sicher überstehen, sind sie nachts immer mit kälteresistenten und transparenten Folienhauben inklusive Luftlöchern abzudecken. Tagsüber ist dieser Kälteschutz vorübergehend abzunehmen – es sei denn, die Temperaturen liegen unter acht Grad Celsius. Dann müssen die Folien auf den Tomatenstöcken verbleiben. Nach den Eisheiligen dürfen dann auch die Schutzhauben endgültig weggeräumt werden. Ziemlich früh, schon Ende März, dürfen Tomatensetzlinge ins Gewächshaus. Allerdings nur, wenn das Gewächshaus stabil, beheizbar und bestenfalls noch klimatisiert ist. Dort sind die empfindlichen jungen Pflänzchen dann jederzeit vor Kälte und Frost rundum geschützt. Zudem sind die roten Früchte dank des beheizbaren Gewächshauses schneller erntereif.

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